GeschichteUnescoIn den Fünfzigerjahren entstanden unter der Initiative des deutschen Arztes Dr. Theodor Binder verschiedene Freundeskreise in Deutschland, USA, Schweiz, Holland, Schweden und Kanada. Diese gründeten zur Direkthilfe für bedrohte Indianer im Jahre 1956 das Hospital Amazónico «Albert Schweitzer» in Pucallpa, Peru. Ab 1972 betrieben der Freundeskreis Indianerhilfe Deutschland und die Schweizer Indianerhilfe SIH zwei Gesundheitszentren in Peru und bauten zudem das Hospital «Albert Schweitzer» in Santa Ana Nichi, Mexiko auf. Ab 1996 begann die Schweizer Indianerhilfe unabhängig vom deutschen Freundeskreis zu arbeiten und unterstützte den Aufbau verschiedener Basisgesundheitsprojekte in Mexiko. 1998 erhielt die Schweizer Indianerhilfe für die Stärkung der kulturellen Identität lokaler Ethnien eine Auszeichnung der UNESCO. An der Generalversammlung 2011 wurde eine Namensänderung beschlossen. Der ehemalige Verein Schweizer Indianerhilfe heisst seit Januar 2012 neu PRO INDÍGENA.