ZoqueSeit 1956 ist PRO INDÍGENA, ehemals Schweizer Indianerhilfe, in Peru und später auch in Mexiko tätig. Unterstützt werden hauptsächlich Gesundheits- und Ausbildungsprojekte in Gebieten mit mehrheitlich indigener Bevölkerung. In der Regel führt PRO INDÍGENA keine werbewirksamen Katastropheneinsätze durch, sondern leistet mittelfristige Aufbauarbeit. Unsere Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen, einem schrittweisen Vorgehen und einer kontinuierlichen Begleitung und Kontrolle. Längerfristig werden die Projekte von den lokalen Partnern eigenständig weitergeführt.

 

 

 

 

 

 

 

Bisherige Projekte

  • Projektregion Mazateca, Oaxaca, Mexiko

    Ab 2007 engagierte sich PRO INDÍGENA in dieser Region. Als erstes wurde mit den Menschen der Region eine selbstbestimmte Analyse der aktuellen Probleme und Bedürfnisse erstellt. Daraus entwickelten sich zwei Hauptprojekte: Ein Bauprogramm zur Verbesserung der hygienischen und sanitären Lebensbedingungen und ein Gesundheitsprojekt. 2008 erstanden sechs Dorfgemeinschaften zusammen ein Terrain, auf dem ein Gesundheitszentrum erbaut wurde. Einerseits finden hier Ausbildungskurse für Gesundheits- und Dentalpromotoren statt, andererseits werden Sprechstunden durchgeführt Das Projekt wurde im März 2015 an die einheimische Bevölkerung übergeben. PRO INDÍGENA bleibt in Kontakt und unterstützt punktuelle Anliegen.

     
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  • Zoque2Basisgesundheitsprojekt Zoque, Chiapas, Mexiko

    1996 startete das Projekt bei den Zoques. Die verschiedenen Gemeinden wählten Gesundheits- und Dentalpromotoren, sowie traditionelle Hebammen, welche geschult wurden, um längerfristig die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung übernehmen zu können. In den Kursen wurde schulmedizinisches Wissen, aber auch Kenntnisse über Heilpflanzenkunde vermittelt. Die Verbesserung der Hygiene und der Ernährungssituation, der Bau von Latrinen und Trinkwassertanks stellten wichtige Teilbereiche des Projekts dar. Das Projekt wurde 2004 vollständig an die einheimische Bevölkerung übergeben. PRO INDÍGENA bleibt aber in Kontakt und steht beratend zur Seite.

  • Hospital Mazahua «Albert Schweitzer», Mexiko

    Ab 1973 begann der Aufbau des ruralen Hospital Mazahua in Santa Ana Nichi. Die Schwerpunkte lagen auf kurativer Medizin, Prävention, Ausbildung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Auf einer Lehrfarm bemühte man sich um verbesserten Getreideanbau, Schafzucht und Propagierung von Gemüsegärten. Mit dem Verkauf regionalen Kunsthandwerks unterstützte man die Frauen. Ab 1990 wurde das Projekt in Mexiko ausschliesslich von einheimischen Mitarbeitern geleitet und 1994 von der mexikanischen Organisation "Gente Nueva, Compartamos" übernommen.

  • Gesundheitszentrum, Peru

    Ab 1972 betätigten sich der Freundeskreis Deutschland und die Schweizer Indianerhilfe nebst kurativer Medizin hauptsächlich mit präventiven und ausbildnerischen Massnahmen und bauten zwei Gesundheitszentren für ambulante und stationäre Patienten auf. Ab 1989 wurde der flussärztliche Dienst im Einzugsgebiet des Río Pachitea und Río Pichis in die Eigenverantwortung der ca. 50 betroffenen Siedlungen von Ashanincas, Yanesha und Cacataibo- Indianern übergeben.

  • Hospital Amazónico «Albert Schweitzer», Peru

    Im Jahr 1956 bauten Freundeskreise aus Deutschland, USA, Schweiz, Holland, Schweden und Kanada unter der Initiative von Dr. Theodor Binder ein Basisspital zur Direkthilfe für bedrohte Indianer im Einzugsgebiet des Río Ucayali auf. Daneben wurde auch eine Lehrfarm betrieben. Ab 1972 funktionierte das Hospital Amazónico im Rahmen des peruanischen Gesundheitswesens.